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Saison-Prognose

3.000 simulierte Restsaisons zeigen, wer realistisch Meister wird, in die Champions League kommt oder absteigt.

Gedankenspiel, keine Prognose: Das Modell rechnet nur mit Torbilanzen. Zu Beginn der Saison sind die Werte besonders unsicher.

So funktioniert die Saison-Prognose

Für jedes Team bestimmen wir aus den bisherigen Spielen eine Angriffs- und eine Abwehrstärke. Weil wenige Spiele wenig aussagen, ziehen wir beide Werte zum Ligadurchschnitt hin – ein Team mit drei Siegen ist nicht automatisch unschlagbar. Daraus ergibt sich für jede offene Partie die erwartete Torzahl beider Mannschaften.

Dann würfeln wir: Für jedes verbleibende Spiel ziehen wir Tore aus einer Poisson-Verteilung, verteilen Punkte, sortieren die Tabelle und merken uns das Ergebnis. Das wiederholen wir 3.000-mal. Der Anteil der Durchläufe, in denen ein Team Erster wird, ist die angezeigte Wahrscheinlichkeit.

Die Poisson-Verteilung eignet sich gut für Fußball, weil Tore seltene, voneinander weitgehend unabhängige Ereignisse sind. Mehr zum Denken in Wahrscheinlichkeiten steht in Fußballstatistik richtig lesen und Expected Goals erklärt.

Häufige Fragen

Ist das eine Vorhersage?

Nein. Das Modell kennt nur bisherige Tore und Gegentore. Verletzungen, Transfers, Trainerwechsel und Formkurven fehlen. Es zeigt, was passiert, wenn der Rest der Saison so verläuft wie die bisherigen Ergebnisse vermuten lassen – mit Zufall.

Warum steht ein Team bei 0 %?

In 3.000 simulierten Saisons ist das Ereignis nie eingetreten. Das heißt nicht, dass es unmöglich ist, sondern dass es sehr unwahrscheinlich ist. Je weiter die Saison fortgeschritten ist, desto häufiger sind 0 % und 100 %.

Warum ändern sich die Werte bei jedem Klick?

Weil jede Berechnung neue Zufallsspiele würfelt. Mit 3.000 Durchläufen schwanken Werte um etwa einen Prozentpunkt – eine typische Monte-Carlo-Unschärfe.