Die Wertung im Überblick
| Treffer | Punkte |
|---|---|
| Exaktes Ergebnis | 4 |
| Richtige Tordifferenz (auch bei Unentschieden) | 3 |
| Richtige Tendenz (Heimsieg, Remis, Auswärtssieg) | 2 |
| Falsche Tendenz | 0 |
Regeln unterscheiden sich je nach Anbieter. Diese Variante entspricht dem Standard vieler Tipprunden und unserem Tippspiel.
1. Erst die Tendenz, dann das Ergebnis
Allein die richtige Tendenz bringt zwei Punkte. Ein exaktes Ergebnis ist nur doppelt so viel wert, aber deutlich seltener. Wer also bei jedem Spiel lange über „3:1 oder 2:1?“ grübelt, aber die Tendenz schlampig wählt, verschenkt den größten Hebel.
2. Knappe Tordifferenzen sind sicherer
Ein Tipp von 2:1 holt bei einem 1:0 oder 3:2 immerhin drei Punkte, bei einem 2:0 aber nur zwei. Die Tordifferenz „+1“ ist die häufigste Differenz bei Siegen, deshalb sind knappe Tipps für Favoriten stabiler als hohe Siege wie 4:0.
3. Remis-Tipps sind unterschätzt
Weil bei der 4-3-2-Wertung jedes Unentschieden die gleiche Tordifferenz (0) hat, bringt ein Tipp von 1:1 bei jedem Remis mindestens drei Punkte – auch bei 0:0 oder 2:2. Remis sind nicht selten (grob ein Viertel der Spiele); bei ausgeglichenen Duellen lohnt sich 1:1 häufiger, als man glaubt.
4. Heimvorteil einplanen
Heimmannschaften gewinnen häufiger, wie der Artikel Heimvorteil in der Bundesliga zeigt. Bei gleich starken Teams lohnt sich der Tipp auf einen knappen Heimsieg oder ein Remis eher als auf einen Auswärtssieg.
5. Realistisch bleiben beim Torschnitt
Wie viele Tore pro Spiel fallen, zeigt die Saison-Statistik. Liegt der Schnitt bei etwa drei Toren, sind Ergebnisse wie 1:0, 2:1, 1:1 oder 2:0 deutlich häufiger als 4:2. Mut zu hohen Resultaten wird nur selten belohnt.
6. Führ Buch
Die beste Strategie ist die, die du überprüfst. Im Tippspiel siehst du nach wenigen Spieltagen, wie viele Punkte du pro Tipp holst und wie oft du das exakte Ergebnis triffst. Daran lässt sich ablesen, ob du zu viel auf Überraschungen setzt.
